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Dienstag, Juli 16, 2024

Allgegenwärtiges Thema KI (Künstliche Intelligenz)

Seit einiger Zeit sehe ich überall und immer wieder Medienartikel über KI. Sei es im Zusammenhang mit Schule und Studium, im Zusammenhang mit Wirtschaft und Politik oder im Zusammenhang mit Gesundheit bzw. Spitälern und Krankenkassen; vielfach werden die neuen und erwarten, zukünftigen Möglichkeiten als Chancen gesehen, die bisherigen Prozesse zu vereinfachen, Aufgaben schneller auszuführen und Daten besser zu konsolidieren. Letzteres soll mitunter dazu führen, Fehler und Unregelmässigkeiten rascher zu erkennen und die Verantwortlichen dafür zu finden und zu büssen.

An manchen Stellen wird mitunter Kritik geäussert; teilweise wegen dem schnellen Vorpreschen und Puschen der KI, teilweise wegen datenschutzrechtlichen Bedenken und teilweise wegen dem enormen Energiebedarf. Und mitunter wird gerade in Bezug auf das Lernen in der Schule gewarnt, weil die Schüler scheinbar nicht mehr 'richtig' lernen müssen, sondern alles nur von Chatbots abschreiben können, ohne dass sie selber etwas leisten müssen.

Kürzlich habe ich gelesen, dass eine Lehrerin einem Schüler die Bestnote für einen Aufsatz erteilt hat, obschon - oder gerade weil - dieser von einer KI-Engine erstellt worden war. Zugegeben, ich hätte früher sicher auch besser bewertete Aufsätze schreiben können, wenn ich solche Möglichkeiten hätte nutzen können/dürfen. Schon allein die Bedingung, Aufsätze von Hand schreiben zu müssen, stiess mir am Ende meiner Schulzeit und während der Lehre sauer auf, weil ich viel zu langsam war und es nie schaffte, meine Gedanken von A-Z geordnet in einen durchgängigen Text zu bringen, ohne während der Erstellung da und dort etwas einsetzen oder streichen zu müssen. So war es öfters so, dass ich mein Aufsatzblatt halbleer und unfertig abgeben musste.

Aber gerade das Aufsatz-Beispiel lässt aufgrund meiner Erfahrung absolut keine Aussage darüber zu, ob ein Schüler dumm ist oder eine Strafe verdient hätte. Denn Hand aufs Herz, wer in der Schule gerne Aufsätze schreibt und/oder gute Noten dafür bekommt, wird vermutlich auch später im Berufsleben eher einen Beruf wählen, in dem das  Schreiben ein relevanter Bestandteil ist. Und wer das in der Schule gar nicht gerne oder äusserst schlecht schreibt, wird sicherlich einen Beruf wählen, bei dem es eine Seltenheit ist, einen längeren Text (Bericht o.ä.) schreiben zu müssen. Insofern ist es völlig unerheblich, wie die Aufsatznoten während der Schulzeit ausfallen, zumindest sofern die Gesamtnote des Fachs nicht ungenügend ausfällt. Und wenn ein Schüler dank der KI einen guten Aufsatz schreibt, dann kann man das auch als Kleverness bezeichnen bzw. ihm die Fähigkeit bescheinigen, dass er weiss, wo und wie er an benötigte Informationen kommen kann - das ist in der Berufswelt mindestens so wichtig. Und dass im geschäftlichen Umfeld die tatsächlichen Quellen einer Information eher selten angegeben werden (im Vergleich zu Forschung und Wissenschaft) ist schon lange eine Tatsache und wird auch so bleiben, denn letztlich zählt nur das Ergebnis.

Nach dem längeren Exkurs nun aber zurück zur übergeordneten Betrachtung von KI und deren momentane Präsenz in den Medien. Wenn ich ehrlich bin, habe ich das Thema allmählich satt. Es ist fast so, als gäbe es nichts anderes, worüber berichtet werden könnte. Vor allem in einschlägigen Computermagazinen ist die Abkürzung KI omnipräsent. Wenn es nicht um die Einsatzgebiete der KI geht, dann um die KI-Chips und deren Leistung bzw. Energiebedarf oder um die Frage, ob die KI insgesamt mehr denjenigen hilft, welche anderen einen Schaden zufügen wollen (den Bösen) oder denjenigen, welche solche Schäden auffinden, begrenzen und möglichst verhindern wollen (den Guten). Das wegen den Bösen oder den Guten wird sich vielleicht in 5-10 Jahren genauer zeigen, vielleicht dauert es aber auch noch länger. Bis dahin sind alle Aussagen nur Hypothesen und Polemik. Und letztlich wird es wohl wie bei der allgemeinen Verbrechensbekämpfung (z.B. Drogenfahnung) sein, nähmlich so, dass die Gesetzteshüter (Polizei und Staatsanwaltschaft) den Verbrechern gegenüber immer wieder hinterherhinken, weil ihre 'Mühlen langsamer mahlen' als die Verbrecher agieren.

Vor einer Vision habe ich aber im Rahmen der ganzen KI-Thematik ernsthaft Sorge, nähmlich dass die vernetzte Intelligenz wie im Film "I, Robot" uns Menschen irgendwann derart im Griff hat, dass wir wie Gefangene gehalten werden und jeder Widerstand erfolglos ist.
Eine etwas andere, aber genauso denkbare Vision ist jene der "Matrix" Trilogie, dass wir zukünftig als 'Batterien' dienen könnten oder ansonsten in ständiger Flucht vor und im Kampf mit den Maschinen sein werden. Manchmal frage ich mich allerdings, ob wir nicht tatsächlich schon in einer Art Matrix leben, ohne dass wir uns dessen wirklich bewusst sind - letztlich können wir das nicht mit Gewissheit ausschliessen. Die Pro- und Kontra-Argumente können genauswowenig bewiesen werden, wie die "theo-logische" Frage, ob es Gott wirklich gibt oder nicht. Am Ende ist es eine philosophische Frage und man kann genauso dafür wie auch dagegen sein.

Donnerstag, April 27, 2023

Besuch beim CERN

Am vergangenen Samstag fuhr ich mit einem Bekannten nach Genf bzw. nach Meyrin zum CERN. Wir hatten abgemacht, dort an einer der öffentlichen Führungen teilzunehmen. Diese mussten wir uns aber erstmal durch warten verdienen, da die Zuteilung zu einer Führung nicht reserviert werden kann und man sich jeweils frühestens eine Stunde vorher registrieren kann.

Nach ca. einer Stunde war es soweit, dass wir unsere Namen auf einem Formular aufschreiben konnten und somit gesetzt waren für diejenige Führung, die wiederum eine knappe Stunde später beginnen würde. Diese Zeit nutzten wir, um beim nahegelegenen Tankstellenshop noch etwas zur Verpflegung zu kaufen. Im Anschluss besichtigten wir noch kurz die Ausstellung, welche uns beide aber nicht sonderlich begeistern konnte.

Als die Führung endlich begann, begrüsste uns ein junger Angestellter auf englisch, sagte uns zuerst was seine Funktion innerhalb des CERN ist und erklärte uns nach wenigen Schritten wie viele Länder am CERN mitbeteiligt sind oder dieses unterstützen. Auf den restlichen Teil der Führung gehe ich hier nicht weiter ein. Ich erfuhr einiges, was ich zuvor nicht wusste, muss aber gestehen, dass mir die gesamte Thematik recht abstrakt und "weltfremd" vorkommt, fast genauso wie die Astronomie, wobei ich besser verstehe, was Sterne, Planeten und schwarze Löcher sind, als dass ich erklären könnte, was Protonen, Neutronen und Elektronen sind, geschweige denn Quarks, Antiquarks, Leptonen und Bosonen. 

Was ich während der Führung definitiv begriffen habe, ist dass die Entdeckung des Higgs-Teilchens mit Begeisterung aufgenommen worden war. Und was ich ebenfalls verstanden habe, ist dass die heutige Technik (namentlich das Internet) ohne die erfolgte Teilchenforschung nicht existieren würde.

Abschliessend führe ich zwei Links zum Thema auf.

1. Überraschend leicht verständliche Informationen zu den verschiedenen Arten von Teilchen:

2. Informationen zum LHC, dem grössten Teilchenbeschleuniger am CERN:

Montag, Februar 20, 2023

Die Tücken des Webpublishing

Diesem Blog habe ich Anfang dieses Jahres eine benutzerdefinierte (Sub-)Domain zugewiesen. Zunächst hatte das nicht wie erwartet funktioniert. Schliesslich brachte ich es aber fertig, dass die Seite von blogspot.com wie gewünscht weitergeleitet wird. Nun wird aber jeweils eine Warnung angezeigt, weil die Domain nicht mit dem SSL-Zertifikat übereinstimmt. Da ich nach wie vor unsicher bin, ob ich diesen Blog über längere Zeit hinweg weiterführen werde, möchte ich allerdings nicht unbedingt ein passendes Zertifikat kaufen, mit dem die Ursache behoben werden könnte. So wird eben die Warnung bis auf Weiteres bestehen bleiben.

Als Alternative zur Weiterleitung habe ich mir auch schon überlegt, (nur) die Inhalte des Blogs auf eine Webseite von meinem Hosting-Anbieter zu verschieben. Aber leider habe ich keine Ahnung, wie ich das machen könnte/müsste und hatte ausserdem weder die Zeit noch den nötigen Entusiasmuss, um mich intensiver damit auseinander zu setzen. 

Es gibt ausserdem drei weitere Gründe, warum ich das mit einer eigenen Webseite für den Blog noch nicht umgesetz habe.
1. Ich wäre dann selbst für die Wartung zuständig und müsste dafür sorgen, dass stehts die neusten Sicherheitsupdates installiert sind (auch für Plugins) und müsste selbst allfällige Fehler beheben, wenn irgendwas nicht mehr so tut, wie es eigentlich müsste. Demgegenüber ist es einfacher, wenn die Profis um die Updates sowie die Grundfunktionalität kümmern.
2. Solange ich den Blog bei blogspot.com habe, kann ich jederzeit wieder "den Stecker ziehen", wenn ich die benutzerdefinierte Domain nicht mehr bezahlen will. Einige Zeit nach einer Datenmigration wäre das hingegen nicht mehr so simpel.
3. Vereinzelt verwende ich eine Smartphone-App, um einen neuen Eintrag zu posten oder zu bearbeiten. Ich bezweifle, dass das ohne Zusatzaufwand funktionieren würde, wenn ich den Blog auf einer eigenen Webseite führen würde. Natürlich liesse sich dies vorgängig testen, aber auch das bäuchte wiederum Zeit.

Dienstag, September 27, 2022

Störung aufgrund von Stromsparmassnahmen

Mein Chef hat entschieden, an allen Arbeitsplätzen Stromschienen mit einem von der Ferne bedienbaren Ausschaltknopf zu versehen, damit auf einfache Weise die angeschlossenen Geräte ganz ausgeschaltet werden können und kein Standby-Strom gebraucht wird. An sich finde ich das eine gute und sinnvolle Sache.

Nachdem letzte Woche bei einem der Arbeitsplätze die Bildschirme plötzlich schwarz wurden sowie der dort angeschlossene PC nicht mehr zum Laufen gebracht werden konnte, weil wir die Störungsursache nicht fanden, schlossen wir schliesslich das ein Kabel des Arbeitsplatzes an einer Steckdosenleiste meines Arbeitsplatzes an. Danach funktioniert wieder fast alles. Vorsichtshalber wollte ich das Kabel wieder ausziehen, bevor ich nach Hause gehen würde. Am Abend vergass ich das aber.

Als ich am nächsten morgen wieder im Büro eintraf und den Hauptschalter meines Arbeitsplatzes drückte, wurde ein Teil des Lichts im Raum gelöscht und der Schalter liess sich nicht mehr betätigen. Als ich versuchte, das ausgelöschte Licht wieder einzuschalten, ging das auch nicht. Daher wurde mir klar, dass es eine Überlastung gegeben haben muss und die Sicherung ausgefallen war. Das Kabel des anderen Arbeitsplatzes zog ich aus und machte mich auf den Weg in den Technikraum. Dort bestätigte sich meine Vermutung: Der betreffende Schutzschalter war auf der Aus-Position. Ich legte ihn um auf die Ein-Position. Gleichzeitig sah ich, dass ein weiterer Schutzschalter nicht aus war und legte diesen ebenfalls um.

Danach war das betreffende Licht wieder an, ich konnte meienen Arbeitsplatz wieder mit Strom versehen und den PC aufstarten. Als nächstes beschäftigte ich mich mit der Verkablung am anderen Arbeitsplatz und stellte fest, dass ich das ausgezogene Kabel dort an einem noch freien Steckplatz einer mit der Wand verbundenen Steckdosenleiste anschliessen konnte. Das war mir am Vortag nicht aufgefallen, weil wir zu zweit dort rumstanden und nach einer Lösung suchten. Schliesslich liess sich auch dieser Arbeitsplatz wieder vollständig mit Strom versorgen. Ob der zweite Schutzschalter möglicherweise im Moment des 'Blackouts' vom Vortag umgelegt worden war, kann ich rückwirkend nicht beurteilen. Es scheint mir aber nicht logsch, dass zusätzliche Schutzschalter einen Einfluss haben kann, weil die zwei Hauptkabel beider Arbeitsplätze an der gleichen Dreifach-Wandsteckdose eingesteckt sind. (Bewusst getestet habe ich das nicht.)

Donnerstag, September 08, 2022

Neues Auto gekauft

Inzwischen habe ich mein neues Auto gekauft und einige erste Fahrten damit durchgeführt. Insgesamt ist es ok. Die enthaltenen Funktionen des Spurhalteassistenten und der adaptiven Geschwindigkeitsregelung (mit Erkennung der Verkehrstafeln) reagieren teilweise aber nicht so, wie ich es im voraus erwartet hatte.

Android Auto kann ich mit meinem Smartphone (Android 12) leider nicht nutzen, was den von mir erhofften Zusatznutzen deutlich schmälert. Ich bedaure sehr, dass Google entschieden hat, den Support für Android Auto einzustellen und es quasi ersatzlos gestrichen hat. Es gibt zwar theoretisch eine mindestens teilweise Ersatzlösung dafür, die aber in den meisten Ländern gar nicht verwendet werden kann. Die Alternative von Volkwagen (We Connect) finde leider nicht wirklich praktisch. Zudem muss zur Nutzung zwangsläufig die App auf dem Smartphone geöffnet werden und es ist eine Internetverbindung erforderlich, um Daten (z.B. ein Navigationsziel) vom Smartphone zum Auto übertragen zu können, was bei Android Auto nicht nötig wäre.

Mittlerweile habe ich weiterhin herausgefunden, dass ich im Vergleich zu meinem alten Auto weniger Stauraum habe, obschon das neue Auto in Länge, Breite und Höhe eigentlich grösser ist. Auch wenn das im Normalfall kein Problem sein dürfte, kann es in gewissen Situationen durchaus einen entscheidenden Unterschied darstellen, wie ich bereits feststellen musste.

Donnerstag, Juni 30, 2022

Hybridfahrzeuge

Dies ist ein indirekter Nachtrag zu meinem Post "Elektro-/Hybridauto".

Im Zusammenhang mit Vorabklärungen zu einem allfälligen neuen Auto, habe ich etwas gelernt, was mir zuvor gar nicht bewusst war; nämlich, dass der Akku eines Hybrid-Fahrzeugs gar nicht über eine Steckdose aufgeladen werdn kann, sondern dass diese Fahrzeuge "ihre elektrische Energie während der Fahrt mit dem Verbrennungsmotor produzieren". Diese Tatsache war mir wirklich neu und stellt meiner Meinung einerseits den Zweck in Frage, erleichtert andererseits jedoch die alltägliche Benützung des Fahrzeugs. Zuvor dachte ich immer, man könne und müsse bewusst zwischen Elektro- und Treibstoffverbrauch wählen. Da dem nicht so ist, muss der Fahrer oder die Fahrerin nur eine der Energiequellen, eben den Treibstoff, aktiv im Auge behalten und entsprechend nur diesen selbst auffüllen. Insofern erübrigt sich auch die Suche nach Elektroladestationen während der Fahrt, was ein entscheidender Vorteil sein kann.

Ob man nun insgesamt ein Hybridfahrzeug als schlechten Kompromiss oder als sinnvolle Kombination erachtet, ist ein anderes Thema. Es ist jedoch klar, dass ein Hybridfahrzeug - zumindest derzeit - die bessere Wahl für mich wäre als ein vollelektrisches Fahrzeug. (Die Hausverwaltung hat mich bis jetzt noch nicht kontaktiert wegen meiner Anfrage für einen Ladeanschluss in der Einstellhalle.



Nachtrag:
Die obige Information ist doch nicht ganz richtig - es gibt schliesslich auch die sogenannten "Plugin-Hybridfahrzeuge". Offenbar gibt es aber keine übereinstimmende Definition, was eigentlich ein Hybridfahrzeug ist, sondern der Begriff muss im Einzelfall näher spezifiziert wird, da er in der Werbung für sehr verschiedene Varianten genutzt wird.

Donnerstag, Juni 16, 2022

Elektro-/Hybridauto

Bei der Überlegung, ob ich ein neues Auto kaufen soll, hatte ich am Rande ein Hybridauto in Erwägung gezogen. Inzwischen bin ich nicht mehr überzeugt, dass das eine gute Idee ist.

Ein wesentlicher Grund ist, dass ich der volle Akku (beim Hybridauto) gemäss Autohändler nicht zum Arbeitsort und zurück reichen würde. Mit einem vollelektrischen Auto ginge das zwar, das ist aber keine Option, weil die zur Verfügung stehenden, öffentlichen Lademöglichkeiten schlecht für mich gelegen und/oder teuer sind.

Sehr gerne würde ich ein Fahrzeug mit eigenen Solarzellen auf dem Dach kaufen, um wenigstens einen Teil der benötigten Energie abdecken zu können. Ab Werk gibt es aber solche Lösungen bis anhin nicht. Gemäss Autohändler werden nach dem Kauf nur bei Lieferwagen vereinzelt entsprechende Installationen vorgenommen. Diese Aussage wirkte auf mich nicht gerade vertrauenerweckend.

Von der Verwaltung habe ich zwar noch keine Rückmeldung betreffend allfälliger Anschluss-Installation erhalten. Anfangs Woche habe ich jedoch herausgefunden, dass die voraussichtlichen Kosten dafür höher sind als angenommen. Zudem ist bekannt, dass die Stromkosten steigen werden, was den Vorteil gegenüber Benzin/Diesel ein Stück weit reduzieren wird.

Von den Gegnern der Elektroautos wird häufig gefordert, dass für diese in Zukunft ebenfalls gebrauchsabhängige Abgaben für den Strassenunterhalt bezahlt werden soll, so wie es heute einen entsprechenden Zuschlag pro Liter Benzin oder Diesel gibt. Falls so etwas kommt - inwiefern auch immer - hat dies einen negativen Effekt auf die Attraktivität der Elektromobilität.

Nicht zuletzt ist auch die Gewinnung der seltenen Erden und die Entsorgung der Akkus ein heisses Thema. Diesbezüglich bin ich aber der Meinung, dass die Erdölgewinnung und die durch das Abgas entstehende Luftverschmutzung genauso schlimm sind, wenn nicht sogar noch schlimmer. Sprichwörtlich gesagt werden dabei Äpfel mit Birnen verglichen.

Das gängige Argument, dass der Strom schon jetzt knapp ist und keinesfalls reichen würde für zahlreiche Elektroautos, lasse ich übrigens nur bedingt gelten. Ich bin überzeugt, dass Einiges punkto Ausbau der erneuerbaren Energie gemacht werden könnte und auch würde, wenn der Stromverbrauch tatsächlich knapp würde. Derzeit ist der Druck einfach zu gering, so dass sich einerseits die Investoren und Entscheidungsträger (u.a. Hausbesitzer bezüglich Solarzellen) zurückhalten und andererseits von Seite der Grünen stets Einsprachen zu geplanten Projekten kommen. Beides verzögert den Ausbau enorm.

Mittwoch, Juni 01, 2022

Autokauf oder Verzicht darauf?

Ein paar Anmerkungen voraus

Berufshalber pendle ich wochentags mit dem Auto zwischen Wohnort und Arbeitsort.
- Ein beträchtlicher Teil der Strecke führt über ein vielbefahrenes Autobahnstück, wo es oft zu stockendem Verkehr oder Stau kommt. An sich würde ich germe mindestens teilweise darauf verzichten.
- Mit dem ÖV wäre ich pro Fahrt trotzdem länger unterwegs und am Arbeitsort kommen Vormittags nur gerade drei Bus-Verbindungen an, von denen die letzte knapp zu spät ist und die vorherige eine Stunde früher. Das ist somit keine lukrative Alternative.
- An manchen Tagen muss ich (kurzfristig) zu Kunden fahren. Die meisten Kunden sind zwar im näheren Umfeld des Arbeitsortes, allerdings an ganz unterschiedlichen Adressen und viele davon nicht zentral gelegen. Das macht die Nutzung des ÖV praktisch unmöglich.

Überlegungen für ein neues Auto

Aus zwei Hauptgründen überlege ich mir nun, ein neues Auto zu kaufen.
1. Mein jetziges Auto unterstützt die Verbindung zum Smartphone für die GPS-Navigation nicht. Für die gelegentlichen Kundentermine ist es einfacher und schneller, wenn ich die Navigation aufgrund des im Kalendereintrags eingetragenen Standortes starte, anstatt im Autonavigations-System die Standortdaten manuell eingeben zu müssen und auf die Berechnung der Route zu warten. Hier gilt ziemlich direkt die Devise "Zeit ist Geld". Ausserdem ist die Navigation mit Google Maps oftmals idealer punkto Echtzeitdaten als diejenige vom Auto. Ich bin sonst nicht begeistert von 'Big Data', in dem Zusammenhang ist es aber eindeutig ein Vorteil.
2. Einige der heute verfügbaren Features würden die Sicherheit im Verkehr erhöhen, namentlich der Spurhalteassistent und die Verkehrsschildererkennung mittels Head-Up-Display. Ein Vorteil wäre auch eine Rückfahrkamera.
3. Der derzeitige Benzinpreis ist ausserordentlich hoch und eine Reduktion ist (noch) nicht absehbar. Ein moderneres Auto ist je nach Modell sparsamer im Verbrauch. Leider trifft das auf die Fahrzeugmodelle mit der von mir gewünschten Ausstattung kaum zu, sofern ich mich nicht für ein Elektro- oder Hybridauto entscheide. Aber weder Zuhause (Mehrfamilienhaus) noch am Arbeitsort steht eine Ladedose zur Verfügung. Bei der Hausverwaltung habe ich nun für eine entsprechende Installation angefragt. Ob diese bewilligt wird, steht noch offen.

Überlegungen gegen ein neues Auto

1. Mein jetziges Auto wurde 2014 in Verkehr gesetzt. Es ist somit noch nicht sehr alt. Ich hatte es Anfangs 2017 als Vorführwagen mit etwas mehr als 45'000 Kilomenter gekauft. Der jetzige Kilometerstand ist mit knapp 100'000 Kilometern noch nicht übermässig hoch. Ich könnte es also damit rechnen, es noch ein paar Jahre ohne grössere Probleme nutzen zu können.
2. Die Bluemotion Technologie meines jetzigen Fahrzeugs hat den Vorteil, dass es der Bezinverbrauch eigentlich schon jetzt vertretbar ist. Im Vergleich zu anderen hat der höhere Benzinpreis keinen dramatischen Einfluss, wenngleich er doch deutlich spürbar ist.
3. Ein Neufahrzeug - mit wunschgemässer Ausstattung - oder ein maximal 3-jähriges Occasionfahrzeug kostet viel Geld. Selbst mit dem Rabatt durch den Eintausch (oder dank Weiterverkauf) des alten Autos entsteht ein beträchtlich Loch im Geldbeutel bzw auf dem Bankkonto. Ein Leasing kommt für mich übrigens nicht in Frage - damit fährt man immer schlechter, nicht zuletzt wegen der höheren Versicherungsprämie.

Schlussfolgerung/Fazit

Die Pro- und Kontra-Punkte halten sich etwa die Waage. Aus ökologischer Sicht ist ein Ersatz unsinnig. Aus wirtschaftlicher Sicht lohnt sich ein Ersatz kaum. Aus technischer Sicht macht ein Ersatz sehr wohl Sinn.

Ich warte also mal, wie die Rückmeldung der Hausverwaltung zu einem Ladeanschluss ausfällt. Einen Entscheid werde ich frühestens im Anschluss daran fällen.

Mittwoch, März 09, 2022

VPN zu NAS

Schon lange versuche ich, eine VPN-Verbindung zu einem Synology NAS, das an einer Internet Connect Box von UPC angeschlossen ist, herzustellen. Kürzlich habe ich deswegen den Router auf IPv4 umstellen lassen. Das VPN funktioniert jedoch immer noch nicht, trotz zahlreicher Versuchen mit verschiedenen getesteten Einstellungen. Als ich mir das NAS vor längerer Zeit kaufte, hatte ich nicht erwartet, dass das ein Problem darstellen würde. Ich kann zwar mit anderen Methoden auf das NAS zugreifen. Diese sind aber etwas weniger praktisch.

Donnerstag, März 03, 2022

Google - Gerät finden, Nachtrag

Vom Google Support wurde ich kontaktiert. Dank der erhaltenen Anleitung war es mir dann zwar möglich, das Gerät zu orten, bei dem es vorher nicht ging. Es stellte sich dann jedoch heraus, dass es dafür beim anderen nicht mehr ging. Gestern war es dann wieder umgekehrt.

Fazit: Offenbar kann man die Funktion nicht relativ kurz hintereinander für unterschiedliche Geräte nutzen. Zugegebenerweise wird das im Ernstfall auch kaum nötig sein. Dennoch bin ich der Meinung, dass das ein Mangel ist.

Ich habe mir nun eine App auf beide Geräte geladen, mit der gegenseitig der Standort (Koordinaten) via SMS abgefragt werden kann.

Freitag, Februar 25, 2022

Google - Gerät finden

Das wird leider schon wieder eine kurze Nacht.... Derzeit kämpfe ich mit der Funktion "Mein Gerät finden" von Google. Diese hat bis vor Kurzem für meine zwei Android Smartphones gar nicht funktioniert.

Nach langem herumprobieren geht es jetzt für eines der Geräte, für das andere aber weiterhin nicht. Dabei  ist das eigentlich mein Hauptgerät. Ich hoffe, ich bekomme das in den nächsten Tagen hin. Eine Kontaktanfrage bei Google ist pendent. Heute habe ich dazu weitere Angaben gesendet.