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Donnerstag, Juli 03, 2025

Höhepunkt der Hitzewelle

Die derzeitige Hitzewelle hat den Höhepunkt erreicht. Wer hat während den vergangenen Tagen nicht unter den massiven Temparaturen gelitten?! Jeden Tag ist das Thermometer (im Schatten) gegen 40°C und teils darüber angestiegen und nachts kaum unter 25°C gesunken. Spätabends und/oder Frühmorgends gehörte Lüften vielerorts zur täglichen Routine und tagsüber hielt man sich möglichst drinnen oder zumindest im Schatten auf. Zuletzt gab es, wie ich im Radio erfuhr, mitunter sogar Verbote für Aussenarbeiten und manche Schulen wurden wegen der Hitze geschlossen.

Aber nicht nur die Menschen litten während den letzten Tagen, sondern auch den Pflanzen sieht man die Auswirkungen deutlich an. So gilt in vielen Gebieten ein Verbot für das Entzünden von Feuern im Freien. Und auch einige Tierarten sind Leidtragende, weil sie entweder kaum Wasser finden, das benötigte Futter nicht für deren benötigte Energieaufnahme ausreicht oder die üblichen Fressopfer (z.B. Schnecken oder Würmer) schlicht nicht zu finden sind.

So sind sicher viele froh und erleichtert darüber, dass das Wetter nun wieder ändern soll. Auch mir geht es so. Obschon mir der Sommer deutlich lieber ist als der Winter, kam auch ich zeitweise an meine Grenzen und ertrug die Hitze kaum noch.

Ob dieses Jahr nun ein weiteres Indiz für die allgemeine Klimaerwärmung ist, lasse ich hier mal offen. Aber ich muss zugeben, dass ich trotz gewissen Zweifeln durchaus feststellen muss, dass die extremen Hitzetage in den letzten paar Jahren insgesamt zugenommen haben.

Kleine Anmerkung nebenbei: Heute hat die Fussball-Europameisterschaft der Frauen gestartet. Die Spielerinnen sind sicherlich auch dankbar dafür, dass nun etwas kühlere Tage bevorstehen. Meinerseits werde ich voraussichtlich die Spiele genauso wenig verfolgen wie die letztjährige Europameisterschaft der Männer.

Dienstag, November 22, 2022

Gummibaum-Pflege

Im Frühsommer dieses Jahres kaufte ich mir einen Gummibaum im Gartencenter, weil mir die schönen, grossen Blätter besonders gut gefallen. Es ist die einzige Zimmerpflanze, die ich in der Wohnung habe.

Nach recht kurzer Zeit bildete sich - zu meinem Erstaunen - bereits ein neuer Zweig am unteren Ende des Stammes. Kurz darauf wurde ein sehr nahe angewachsenes Blatt allmählich gelb und viel schliesslich ab. Darüber machte ich mir nicht viele Gedanken. Etwa gleichzeitig bildeten sich am oberen Ende des Hauptstammes zwei neue Blätter. Etwas irritiert war ich, weil sich beide Blätter nicht schön entfalteten sondern gebogen bzw. gekrümmt blieben.

Vor etwa einem Monat stellte ich fest, dass unten am Stamm ein weiteres Blatt gelb wurde. Bedauerlicherweise informierte ich mich zu dem Zeitpunkt nicht, was die warscheinlichsten Ursachen dafür sein können (ausser dem normalen Alterungsprozess) und ging davon aus, dass der Boden zu trocken sei, zumal die Heizperiode begonnen hatte. Als jedoch eines der neuen Blätter oben begann, sich (wieder) stärker einzurollen, begannen bei mir innerlich die Alarmglocken zu leuchten. Zuerst fragte ich meine Mutter um Rat, die jedoch auch nicht recht wusste, woran das liegen kann. Daher entschied ich mich kurzer Hand, in Google nach Ursachen zu suchen und wurde rasch fündig. Auf zwei Informationsseiten sowie in mehreren Foren-Einträgen las ich, die wahrscheinlichste Ursache sei zu häufiges oder zu starkes Giessen, allenfalls verbunden mit Wurzelfäule und/oder Schädlingen, die an Blättern oder Wurzeln den Saft aussaugen.

Als ich den Topf kurz vom Untersetzer anhob, fiel mir sofort ein unangenehm fauliger Geruch auf. Der Hinweis wegen falschem Giessen hatte sich damit also schon mal bestätigt. Schädlinge konnte ich zwar von Blossem Auge keine erkennen. Aufgrund eines Tipps und wegen der stinkenden Erde stellte ich den Gummbaum, natürlich ohne den Untersetzer, in die Badewanne und duschte ihn gründlich ab. Zu beginn kam lief unangenehm richendes, gelbes Wasser aus dem Topf. Nach mehrmaligem Abwarten und erneut Abduschen war das abfliessende Wasser weniger gelblich und so liess ich den Topf noch ein paar Minuten in der Wanne stehen. Etwas später sah ich zwei Regenwürmer an der Erdoberfläche. Obschon diese nicht als Schädlinge des Gummibaums erwähnt waren, beförderte ich sie doch lieber nach draussen auf den Balkon (in einen Topf, in dem sie wohl weniger stören).

Am Wochenende kaufte ich mir im Gartencenter eine anderen Topf und Untersetzer, weil mir klar wurde, dass die bestehende Kombination ungeeignet ist. In den neuen Topf füllte ich zuerst eine Schicht Blähton und darauf einen Teil frische (trockene) Erde vermischt mit einem Teil der Erde aus dem bisherigen Topf. Nun hoffe ich sehr, dass sich der Gummibaum wieder erholen wird. Anhand der Blätter zeigt sich bisher kein Unterschied. Da aber erst ca. zwei Tage vergangen sind, muss ich wohl noch etwas abwarten, bis ich eine Veränderung wahrnehmen kann.

Donnerstag, Juli 14, 2022

(K)ein grüner Daumen

Bis vor ein paar Jahren habe ich mich überhaupt nicht für Pflanzen interessiert. Ich war und bin zwar - wenn es schönes Wetter ist - gerne draussen, aber die Sorge um Pflanzen überliess ich gerne anderen.

Inzwischen habe ich selbst ein paar Pflanzen auf dem Balkon und muss dafür sorgen, dass diese genug - aber nicht zuviel - Wasser bekommen. Immer wieder stelle ich fest, dass das gar nicht so einfach ist: Die Erbeeren fingen erst recht an zu wachsen, als die Saison eigentlich schon vorbei war und hat permanent einige halbverdörrte Blätter. Der Tomatenstock hat unten bereits zahlreiche gelbe Blätter, obschon die Tomaten noch überhaupt nicht rot sind. Und ein noch sehr kleiner - wenn auch zufällig gewachsener - Obstbaum besteht eigentlich nur aus dem Stamm und hat seine wenigen Blätter viel zu früh abgestossen. Selbst ein paar Blumen sehen recht erbärmlich aus.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich auf Dünger mehrheitlich verzichte bzw. diesen sehr sparsam einsetze.

Aber immerhin trage ich -  bzw eben meine Pflanzen - ein klein wenig zur Erhaltung der Natur bei; es hat manche Insekten daran und die Vögel freuen sich sicher auch zeitweise darüber.

Meine neuste 'Eroberung' ist ein kleiner Apfelbaum (etwa 60-70 cm hoch). Ich bin sehr gespannt, wie dieser in 2-3 Jahren aussehen wird und ob die Äpfel - sofern es denn welche gibt - wirklich so gut sein werden, wie es auf der Produktbeschreibung steht.