Im Zusammenhang mit Vorabklärungen zu einem allfälligen neuen Auto, habe ich etwas gelernt, was mir zuvor gar nicht bewusst war; nämlich, dass der Akku eines Hybrid-Fahrzeugs gar nicht über eine Steckdose aufgeladen werdn kann, sondern dass diese Fahrzeuge "ihre elektrische Energie während der Fahrt mit dem Verbrennungsmotor produzieren". Diese Tatsache war mir wirklich neu und stellt meiner Meinung einerseits den Zweck in Frage, erleichtert andererseits jedoch die alltägliche Benützung des Fahrzeugs. Zuvor dachte ich immer, man könne und müsse bewusst zwischen Elektro- und Treibstoffverbrauch wählen. Da dem nicht so ist, muss der Fahrer oder die Fahrerin nur eine der Energiequellen, eben den Treibstoff, aktiv im Auge behalten und entsprechend nur diesen selbst auffüllen. Insofern erübrigt sich auch die Suche nach Elektroladestationen während der Fahrt, was ein entscheidender Vorteil sein kann.
Ob man nun insgesamt ein Hybridfahrzeug als schlechten Kompromiss oder als sinnvolle Kombination erachtet, ist ein anderes Thema. Es ist jedoch klar, dass ein Hybridfahrzeug - zumindest derzeit - die bessere Wahl für mich wäre als ein vollelektrisches Fahrzeug. (Die Hausverwaltung hat mich bis jetzt noch nicht kontaktiert wegen meiner Anfrage für einen Ladeanschluss in der Einstellhalle.
Nachtrag:
Die obige Information ist doch nicht ganz richtig - es gibt schliesslich auch die sogenannten "Plugin-Hybridfahrzeuge". Offenbar gibt es aber keine übereinstimmende Definition, was eigentlich ein Hybridfahrzeug ist, sondern der Begriff muss im Einzelfall näher spezifiziert wird, da er in der Werbung für sehr verschiedene Varianten genutzt wird.
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